Waldschutz

Kranke Fichten im Teutoburger Wald - Foto -Christian Thieme
Kranke Fichten im Teutoburger Wald, 2019 – Foto: Christian Thieme

 

Hitze, Borkenkäfer, Fichtensterben – Unser Wald leidet

Wälder sind ein wichtiges Ökosystem für viele Tier- und Pflanzenarten, den Menschen dient er als Erholungsort. Wälder sind als CO2-Senke ein wirksames „Gegenmittel“ im Rahmen des Klimawandels. Außerdem bietet der Wald mit seiner Ressource Holz, Bau- und Heizmaterial. 

Vor etwa 300 Jahren legte Hans Carl von Carlowitz das Prinzip der Nachhaltigkeit für die Bewirtschaftung der deutschen Wälder fest: Nur so viel Wald soll geschlagen werden, wie nachwachsen kann. Der Vorrat an ausgewachsenen Bäumen sollte nicht eher gefällt werden, bis genug Ressourcen nachgewachsen sind. 
Beobachtet man die Methoden der industrialisierten Waldwirtschaft mit Harvestern und anderen schweren Maschinen ist der Wertschätzende Umgang mit dem Wald in Frage zu stellen. Bodenverdichtung, Verwüstung, die Zerstörung des Bodenlebens sind die Folgen. Dem Wald wird zudem mehr Holz entnommen, als er nachliefern kann. Der Nutzungsdruck hat zugenommen, die Nachfrage nach dem Rohstoff Holz auf dem Weltmarkt ist groß. Biotop- und Totholzstrukturen verschwinden aufgrund der exzessiven Holznutzung.

Etwa die Hälfte der Gesamtwaldfläche in Deutschland ist höchstens 60 Jahre alt. Der Wald braucht Schutz. Jeder kann dabei helfen und sparsam mit Holz und Papierprodukten umgehen. Das schont die Ressourcen.
Mehr: https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/unsere-positionen/waldmanifest/

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