Haus&Garten

Exotisches Superfood – Hoch gelobt, aber schlechte Ökobilanz

5.10.2020 (ah) Die meisten exotischen Nahrungsmittel müssen eingeführt und damit von weit her transportiert werden. Deshalb ist ihr ökologischer Fußabdruck schlecht. Es ist nicht notwendig in die Ferne zu schweifen, um sich gesund zu ernähren, auch wenn die Werbung uns das oft genug versucht glauben zu machen. Die regionalen Alternativen sind vielfältig. Hier eine Auswahl.

Ganz hervorragend sind heimische Getreidegräser, wie Dinkel-, Gerste- und Weizen. Gräser sind sozusagen die Urahnen, der heute gezüchteten Getreidearten. Die ursprünglichen Grassorten nutzten ihre Energie für die Ausbildung von kräftigen Wurzeln und einen langlebigen Stängel. Bei dem gezüchteten Getreide geht die Energie in die Ausbildung der Samenkörner. Damit liefern die Getreidesorten mehr Nahrung als die entsprechenden Gräser. Die jungen Gräser-Triebe enthalten wichtige Nährstoffe (Vitamine, Mineralien, Chorophylls) und sollen Krankheiten vorbeugen. Sie können im Garten angebaut, mit einem speziellen Entsafter gepresst (ohne alkoholische Gärung) und als Getränk verkostet werden. Und nicht wegzudenken ist ein Apfel aus heimischen Gefilden, der möglichst täglich auf dem Speiseplan stehen sollte. Etwas Besseres gibt es kaum, um sich gesund zu erhalten.

 

 

Nicht wegwerfen, sondern neu aufziehen

Den Wurzelanteil einer Poreestange in ein kleines Glas mit Wasser stellen. Das Wasser jeden zweiten Tag wechseln, sonst riecht es. Nach ca. 8 Tagen bilden sich neue Wurzel und eine kleine neue Stange. Sobald das Köpfchen zu sehen ist, einpflanzen und regelmäßig gießen.

 

Kartoffelkeime zum Leben erwecken

Nicht wegwerfen, sondern einfach portionsweise in den Erdboden pflanzen, gut wässern. Nach ca. einer Woche strecken die Blätter ihre Fühler aus. Wachsen lassen und ernten, wenn das Kartoffellaub gelb wird und abstirbt. Gelingt auch in einem großen Blumentopf bzw. Pflanzgefäß auf Balkon oder Terrasse. Eine schöne Idee für Kinder: Sie lernen etwas zu pflegen, können später ernten und daraus etwas kochen 🙂

 

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