Aktionen/Initiativen bundesweit – regional

Erkannt: Wir brauchen die Natur, zum (Über)-Leben 

Bundesweit engagieren sich immer mehr Menschen zum Erhalt der Natur. Protestaktionen, Volksbegehren, Volksinitiativen, Bürgeraktivitäten nehmen zu. Patenschaften für Naturflächen und Bäume, Balkongärtnern, Naturnahe Gärten sind im Kommen.

Die großen Naturschutzvereinigungen und Protest-Organisationen sind bekannt, z.B. BUND, Campact, Deutscher Naturschutzring, Deutsche Umwelthilfe, Ende Gelände, Greenpeace, Fridays for Future, ROBIN WOOD, NABU, WWF Deutschland. Die „Deutsche Umwelthilfe e.V.„, 1975 gegründet, setzt sich u.a. für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen der Menschen ein. Durch Klagen im Rahmen der Luftverunreinigung („Dieselskandal“), zwangen sie Städte zum Handeln. Eine der großen Protestbewegungen ist „Ende Gelände“ mit europa- und bundesweit aufgestellten Arbeitsgruppen. Sie setzen sich u.a. für den Atom- und Kohleausstieg (Hambacher Forst) ein.

Neben den großen bekannten Organisationen, gibt es viele regionale, kleine, eher unbekannte, Bürgerinitiativen (BI) und Bündnisse, die vor Ort viel bewirken. Hinzukommen Bundesinitiativen, die bundesweit vernetzt sind, z.B. BBWIS, Bundesbündnis Bodenschutz oder wenn sie als Verein oder Verband agieren, aus einem Bundesverband und verschiedenen Landesverbänden bestehen, z.B. AbL, (s.u.).

Darum geht es: „Kleinere“ BI’s und Initiativen zusammen bringen, über ihre Aktivitäten und Erfolge berichten. Wissen wir voneinander, können wir einander helfen!

Je mehr Initiativen sich im NBN zusammentun, desto stärker werden unsere Stimmen und umso mehr werden wir erreichen. NBN ist keine Initiative, die in Konkurrenz zu den großen genannten Organisationen steht. Ganz im Gegenteil. Wir raten den BI’s in einer dieser Organisationen Mitglied zu werden, z.B. als BI selbst oder als Einzelperson (also als Mitglieder einer BI). Hier erhält man fachkompetente Informationen, Unterstützung bei Aktionen und in Rechtsfragen.

Derzeit sind unter NBN Kontaktdaten und Informationen von mehr als 80 Initiativen aufgeführt, die sich für den Erhalt der Natur in vielfältiger Weise einsetzten (Stand: Nov. 2021). Außerdem stellen wir auf dieser Seite große, in den Bundesländern initiierten Aktionen vor und Erfolge regionaler BI’s, soweit wir davon Kenntnis erhalten.

 

 Initiativen bundesweit agierend

  • Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. (AbL): Bundes- und mehrere Landesverbände; AbL entstand 1973 aus dem Arbeitskreis Junger Landwirte bei Herrenberg in Baden-Württemberg. Zusammenschluss von Bäuerinnen und Bauern, die ihre Höfe konventionell oder biologisch bewirtschaften. Forderungen: Freiheit für Saatgutvielfalt (gegen unverantwortliches Erteilen von Patenten auf Pflanzen und Tiere), fairer Handel statt Freihandel, artgerechte Tierhaltung ohne Antibiotika-Missbrauch, Förderung regionaler Futtermittelerzeugung, Recht auf Nahrung weltweit, gesundes und bezahlbares Essen für alle, faire Preise und Marktregeln für die Bauern. Bundesgeschäftsstelle in Hamm, in Nordrhein-Westfalen. Monatliche Zeitung „Bauernstimme“ (1976 erstmalig als Bauernblatt erschienen), 1993 AbL Bauernblatt Verlags-GmbH gegründet: Bücher und Kritischer Agrarbericht, mit unterschiedlichen Schwerpunkten. E-Mail Redaktion Bauernstimme: redaktion@bauernstimme.de; Website: http://www.abl-bw.de/
      
  • Bundesbündnis (Bb) BODENSCHUTZ: Sitz in Weinheim, im Nordwesten Baden-Württembergs. Zusammenschluss zahlreicher Bürgerinitiativen, Organisationen und Einzelpersonen. Ziel: weiteren Flächenverbrauch und Zerstörung von Landschaft durch Gewerbe- Neubaugebiete oder Verkehrsflächen verhindern. Bieten: Hilfestellung bei Erstellung einer Homepage, Rechtliche Fragen, Vermittlung von Experten und Fachjuristen, etc. Kontakt: Ingrid Hagenbruch, 69469 Weinheim, Telefon: 0 62 01 / 25 80 90, Mail: info@bundesbuendnis-bodenschutz.de, facebook: https://www.facebook.com/BbBodenschutz; Website: https://www.bundesbuendnis-bodenschutz.de
      
  • BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBWIS): fordert bundesweiten wirksamen Schutz der Deutschen Wälder und deshalb eine Novellierung des Bundeswaldgesetzes. BBWIS hat hierzu am 1.12.2018 auf change.org die Petition „Wälder sind keine Holzfabriken“ gestartet. Sitz: 91207 Lauf an der Pegnitz; Kernteam/Telefon, Claudia Blank 01575 2842641, Susanne Ecker, 06305-3979309, Kontakt: E-Mailformular Die Petition hat mittlerweile 127.000 Unterstützer (Stand Juli 2020). Unterschreiben auch SIE!
      
  • Bundesverband GRÜNE LIGA e.V. (Netzwerk Ökologischer Bewegungen, Haus der Demokratie und Menschenrechte): fordert, dass der Bund statt milliardenschwerer Entschädigungen im Kohleausstiegsgesetz die Überführung der Braunkohlekonzerne LEAG und MIBRAG in eine Stiftung prüft. Kontakt: Greifswalder Str. 4, 2. Quergebäude – 2. OG, 10405 Berlin, Telefon: 030/2044745, E-Mail: bundesverband@grueneliga.de, Internet: www.grueneliga.de

 

  • Alle müssen Handeln (AmH): Ziel der AmH-Initiative ist es, die Wahl zur „Klimawahl“ zu machen, u.a. Klimaschutz als Wahlthema stärken, Wahlbeteiligung erhöhen und Einfluss auf Parteien und Kandidaten nehmen. Langfristig sollen AmH-Initiativen als wachsendes Aktions-Bündnis die Forderungen kontinuierlich an die regionale Politik herantragen. Derzeit besteht AmH als überregionale Plattform, mit Initiativen aus Hamburg, München, Augsburg, Kempten, Bochum, Bielefeld, Landshut und Aachen. Kontakt: kontakt@alle-muessen-handeln.de, Berit Mohr: 0178 154 6066, Ron Matschenz: 0176 / 70403285, Internet: Alle müssen Handeln 

 

  • WeMove Europe: 2015 gegründete Bürgerbewegung, Sitz in Berlin. Setzt sich für eine bessere, bürgergerechte Europäische Union ein, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt, für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Initiiert den Zusammenschluss in kritischen Momenten für Aktionen, Kampagnen, die den politischen Wandel auf EU-Ebene voranbringen. Finanziert sich aus kleinen Spendenbeträgen. Für die Start-Up-Phase erhielt WeMOve Europa eine Anschubfinanzierung von Campact und Einzelpersonen. Gründungsmanifest Kontakt: info@wemove.eu; Internet: https://www.wemove.eu

 

  • FragDenStaat: setzt sich seit 2011 für Informationsfreiheit in Deutschland ein, weil Demokratie eine informierte und aktive Zivilgesellschaft braucht, die auf Augenhöhe mit Politik und Verwaltung sprechen kann. Amtliche Informationen sollen leicht erhältlich und zu nutzen sein, auch um Regierungshandeln kontrollieren zu können. Vereine oder NGO (Non-governmental = Nicht Regierungs-Organisation, Nicht-staatliche-Organisation), die Schwierigkeiten mit intransparenten Verwaltungen haben erhalten Hilfe mit IFG-Kampagnen (Informationsfreiheitsgesetz) oder bei Klageverfahren, wenn sich bei FragDenStaat melden. FragDenStaat ist ein Projekt der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. und wird durch Spenden finanziert. Kontakt: info@fragdenstaat.de; Internet: https://fragdenstaat.de

 

 

BI’s und Initiativen nach Bundesländern

 

Baden-Württemberg


Volksbegehren Artenschutz – Nachdem die Mobilisierung für das Volksbegehren seit dem 15. Oktober ruhte, bot die Landesregierung im Dezember 2019 einen Dialog an. Der Trägerkreis hat einstimmig beschlossen, den von Umweltminister Franz Untersteller und Landwirtschaftsminister Peter Hauk präsentierten Gesetzentwurf für mehr Artenschutz als Alternative zum ursprünglich gestarteten Volksbegehren zu akzeptieren. „Wir wollten von Beginn an nicht nur ein Signal für mehr Artenschutz und damit eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder setzen, sondern auch konkrete Ziele gegen das Artensterben erreichen. Dieses Signal und einige Ziele der Zivilgesellschaft haben die Landesregierung und die Bauernverbände nun aufgenommen. Trotzdem heißt es für alle dranbleiben an der Rettung der Bienen“, sagt Volksbegehrens-Initiator und proBiene-Geschäftsführer Tobias Miltenberger.

 

Bayern


Münchner Bürgerbegehren – Grünflächen-erhalten.de

Das Bürgerbegehren startete zum Jahreswechsel 2016/2017. Es ging aus der BI „Rettet die Unnützwiese“ hervor (s.u.). Bürgerbegehren sind in der Gemeindeordnung geregelt. https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayGO-18a?AspxAutoDetectCookieSupport=1

In München muss ein Bürgerbegehren von mindestens 3 v.H. der Gemeindebürger unterschrieben sein. Gemeindebürger sind die Gemeindeangehörigen, die in ihrer Gemeinde das Recht besitzen, an den Gemeindewahlen teilzunehmen. Somit also nur die wahlberechtigten Bürger. https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayGO-15?hl=true

Die Initiatoren rechnen, dass knapp 34.000 gültige Unterschriften vorgelegt werden müssen. Die zuständige Behörde (in München das KVR) wird etwa 20-25% der Unterschriften streichen (unleserlich, gestorben, weggezogen, ungültig). Deshalb ist es sinnvoll immer mehr als die geforderten Unterschriften abzugeben. Grünflächen-erhalten möchte mindestens 40.000 Unterschriften abgeben. Unterschriften müssen auf Papier und können über einen unbegrenzten Zeitraum gesammelt werden. Sie müssen zum Zeitpunkt der Abgabe gültig sein. Die zuständige Behörde prüft sehr genau, jede Zeile. Facebook: (2) Bürgerbegehren „Grünflächen-erhalten.de“ | Facebook Kontakt: Stefan Hofmeir, info@gruenflaechen-erhalten.de

 
Volksbegehren Artenvielfalt „Rettet die Bienen“ – Erfolg  

Innerhalb von 14 Tagen, vom 31. Januar bis 13. Februar 2019, mussten sich zehn Prozent der Wahlberechtigten in den Rathäusern dafür eintragen, rund 1 Mio. Bürger. 1,8 Mio. Bürger haben unterschrieben. Der Landtag verabschiedete das Volksbegehren samt Begleitgesetz und Maßnahmenpaket. Seit dem 1. August 2019 hat Bayern ein besseres Naturschutzgesetz. Die Initiatoren waren: ÖDP Bayern, Landesbund für Vogelschutz (LBV), Bündnis 90/DIE GRÜNEN Bayern, Gregor Louisoder Stiftung Agnes Becker, Dr. Norbert Schäffer, Ludwig Hartmann, Claus Obermeier. Zu den Bündnispartnern zählten: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/buendnis-partner/

  • BI Lech-Schmuttertal e.V. ca. 2010 gegründet. Im nördlichen Landkreis Augsburg haben sich vor 100 Jahren Industrieanlagen am Lech niedergelassen. Die BI bemüht sich um den Schutz der Natur vor den Emissionen. Seit 2019 plant das Stahlwerk in Meitingen eine Erweiterung. Dafür soll ein Drittel, etwa 20 Hektar des sog. Lohwaldes, ein nach dem bayerischen Waldgesetz streng geschützter Bannwald gefällt werden. Der Stahlwerksbetreiber möchte dort weitere Industrieanlagen bauen, die in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit dem bestehenden Werk stehen. Kontakt: Markus Eckstein (1. Vorsitzender), Werner Holzhauser (2. Vorsitzender) info@bi-lechschmuttertal-ev.de, Internet: http://www.bi-lechschmuttertal-ev.de
      
  • Aktionsgemeinschaft  zum Erhalt der Lebensqualität im Raum Meitingen e.V. (AGL), gegründet 1993. Setz sich ebenfalls zum Erhalt des Lohwaldes ein (s. BI Lech-Schmuttertal). Kontakt: Maria Brettschneider (Vorsitzende) 
      
  • Bürgerinitiative Netzwerk Trinkwasser (BINT): setzt sich für sauberes Trinkwasser im Landkreis Altötting ein
    E-Mail: redaktion@bint.bayern
    https://www.bint.bayern/
      
  • Brennerdialog: Zusammenschluss von rund 20 BI in der Region Inntal; gegen den Bau einer neuen zweigleisigen Bahntrasse im bayerischen Inntal
    E-Mail: vorstand@brennerdialog.de
    https://brennerdialog.de/
      
  • Aktionsgemeinschaft „Rettet den Münchner Norden!“ e.V.: BI für einen lebenswerten Münchner Norden – gegen weitere Verkehrsbelastung und Umweltzerstörung
    Presse- u. Informationsarbeit: Reinhard Sachsinger, Raheinstraße 8, 80995 München; Website: https://agrdmn.info/index.php?id=38 

 

  • BI Rettet die Unnütz-Wiese: In München Truderinger war die Unnützwiese zur Naherholung (Bajuwarenstraße/Ecke Unnützstraße) durch Wohnbebauung mit 57 Kleinstwohnungen gefährdet. Dagegen formiert sich Protest und die BI im Jahr 2016. Erfolg: Im März 2017 machte die Stadt den Rückzieher. SZ-Artikel dazu. 2018 wurde die Wiese als Naherholungsgebiet aufgewertet. Die BI initiierte das Bürgerbegehren Grünflächen-erhalten.de (s.o.) Website: www.unnuetzwiese.de 

 

Berlin


  • Dachorganisation: Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz e.V. (BLN): Zusammenschluss von BI’s und Naturschutzorganisationen
    Potsdamer Straße 68, 10785 Berlin; Andrea Gerbode; Tel.: 030 2655-0864;
    E-Mail: bln@bln-berlin.de
    Website: www.bln-berlin.de
      
  • Baumschutzgemeinschaft Berlin e.V.: Windscheidstraße 40, 10627 Berlin; Antje Solmsdorf; Tel.: 030 3139645;
    E-Mail: asolmsdorf@yahoo.de
    Website: www.bmsgb.de

 

Brandenburg


Volksinitiative Artenvielfalt retten – läuft. 20.000 Unterschriften sind notwendig!  http://innoforum-brandenburg.de/gestartet-brandenburger-volksinitiative-artenvielfalt-retten-zukunft-sichern 63.547 Unterschriften wurden in acht Monaten erreicht und übergeben! Der Hauptausschuss des Landtags erklärte daraufhin die Volksinitiative für unzulässig. Die Vertreterinnen und Vertreter der Volksinitiative sind vor das Landesverfassungsgericht gezogen, um den Beschluss anzufechten. Mehr: Pressemitteilung vom 6.04.2020

Initiiert hat die Aktion „ProBiene“, unterstützt von über 100 Verbänden, Unternehmen, Initiativen
https://volksbegehren-artenschutz.de/unterstuetzer
Ansprechpartner: Sven Prange | Koordinator | Tel. 0711 40 79 92 31 | E-Mail: sven.prange@probiene.de

  • Bürgerintiative Baumschutz (BIB), Glienicke: Kämpft um den Erhalt von Stadt- und Straßenbäumen in Glienicke bei Berlin
    https://baumschutz-glienicke.jimdo.com/
      
  • Bürgerinitiative Baumschutz Kommunal, Mühlenbecker Land: In Ihren eigenen Worten: „Wir ringen um jeden Starkbaum“
    https://baumschutz-kommunal.jimdo.com/
      
  • Baumfreunde Kloster Lehnin e.V.: Die Baumfreunde sind so für den Baumschutz engagiert, dass sie sich sogar für die Kommunalwahlen 2019 aufstellen ließen und zwei Sitze in der Gemeindevertretung der Gemeinde Kloster Lehnin erringen konnten
    https://baumfreunde-kloster-lehnin.org/
      
  • Bürgerinitiative Wald in Teltow: Will den Wald in der Kantstraße in Seehof erhalten
    https://www.wald-teltow.de/
    Facebook: https://www.facebook.com/Bürgerinitiative-Wald-in-Teltow-396226240961535/
      
  • GRÜNE LIGA – Umweltgruppe Cottbus e.V. Der gemeinnützige Verein besteht aus engagierten Lausitzern, die mit Unterstützung anderer Umweltverbände seit Jahren für die Rettung der Lacomaer Teiche vor dem Tagebau Cottbus-Nord kämpfen. Im Mai 2007 begannen sie, die von neuen Tagebauplänen bedrohten Orte miteinander zu vernetzen. Die Lausitz ist eine Region in Deutschland und Polen. Sie umfasst den Süden Brandenburgs, den Osten des Freistaates Sachsen und Teile der polnischen Woiwodschaften Niederschlesien und Lebus. Kontakt: Straße der Jugend 94, 03046 Cottbus, Vertreten durch, Dr. Martin Kühne, Telefon: +49 (0) 151 – 14 420 487,
    E-Mail: umweltgruppe@kein-tagebau.de,
    Internet: https://www.umweltgruppe-cottbus.de/

 

Bremen


  • Bündnis Initiativen für Bremen: Zusammenschluss von 13 Initiativen in 2009; gegen die Bebauung von Grün-, Erholungs- und gemeinschaftlich genutzten Flächen. Verantwortlich gemäß § 5 TMG und § 55 RStV: Gerhard Bomhoff, Teerhof 51, 28199 Bremen
    E-Mail: info@initiativen-fuer-bremen.de
    Website: www.initiativen-fuer-bremen.de/

 

Hamburg


  • Loki Schmidt Stiftung: kauft und pachtet Land, entwickelt es zu »Überlebensinseln« für bedrohte Pflanzen und Tiere und ihre Lebensgemeinschaften. Stiftung besitzt und betreut Flächen in über 40 Gebieten in Deutschland. Arbeitet bei der Betreuung und Pflege der Flächen mit Vereinen, Stiftungen, Behörden und Einzelpersonen zusammen. Finanzierung des Stiftungslandes größten Teils aus Spenden.
    Internet: https://loki-schmidt-stiftung.de/;  Kontakt: Tel. 40/2840998-0;
    Mail: info@loki-schmidt-stiftung.de
      
  • Klimaschutzinitiative Vollhöfner Wald: Die Hamburg Port Authority AöR (HPA) hatte geplant ab Herbst 2019 ca. 30.000 Bäume auf einer unberührten Pionierwaldfläche von 45 ha (etwa 65 Fußballplätze) abzuholzen. In Altenwerder West soll ein Gewerbegebiet zum Bau von Logistikhallen entstehen. Seit dem 20.10.19 wurde bekannt, dass nun eine Bebauung nicht vor 2023 geplant sei. Die BI will den Wald erhalten und unter dauerhaften Schutz stellen.
    E-Mail: mail@vollhöfnerwald.de; Ansprechpartner: Hinrich Brunkhorst, E-Mail: Hinrich@vollhöfnerwald.de, Tel: 0175/3253032;
    www.vollhoefnerwald.de/

 

Hessen


Hessenweiter Aktionstag zum Bodenschutz am 8.8.2020

  • BI Bürger für Boden, Wölfersheim gegründet im Sommer 2017, nachdem die Gemeindevertretung von Wölfersheim – unvollständig informiert und überrumpelt durch den Bürgermeister – den Grundsatzbeschluss fasste, auf bestem Ackerboden ein 40 Hektar großes Gewerbegebiet errichten zu wollen. Auf 30 ha soll ein REWE-Logistikzentrum entstehen, auf 10 ha ein zusätzliches Gewerbegebiet der Gemeinde. Deshalb hat sich das „Aktionsbündnis Bodenschutz Wetterau“ gegründet, dem beide Kirchen, die Naturschutzverbände und der Regionale Bauernverband angehören. Der Bund Umwelt- und Naturschutz (BUND Hessen) hat im Namen des Aktionsbündnisses beim Verwaltungsgericht Gießen gegen gegen die Änderung des Flächennutzungsplanes geklagt.
    Kontakt: c/o Christa Degkwitz, Lindenstraße 6, 61209 Echzell. Tel: +170 384 69 28,
    Internet: buerger-fuer-boden.org
    E-Mail: Buerger-fuer-boden@web.de,

 

  • Aktionsgemeinschaft Schutz des Ohmtals e.V.: Aktiv seit 1978, Mitglied im „Aktionsbündnis Keine A 49“. Das Ohmtal erstreckt sich von Ulrichstein (höchste Stadt Hessens, Ursprung der Ohm) bis nach Marburg. Die Aktionsgemeinschaft befasst sich seit April 1978 kritisch mit der Autobahnplanung A-49 (Autobahn Kassel – Gießen ). Der BUND unterstützt das Unterfangen mit einer Petition, die den Dannenröder Wald, einen 250 Jahre alte, gesunde Laubmischwald, retten soll.  Mit dem Herren­wald versorgt er eine halbe Million Menschen mit Trink­wasser. Ab 1. Oktober 2020 soll er teilweise abgeholzt werden – für den Bau der Autobahn 49. Das Aktionsbündnis „Keine A 49“ hat den Text verfasst und bittet um Unterstützung.  Kontakt: Reinhard Forst r-forst@web.de
      
  • Wald statt Asphalt, Blog, berichtet über und organisiert die Besetzung des Dannnenröder Walds. Camp/Kontakt: waldstattasphalt_camp@protonmail.com  
      
  • Aktionsgemeinschaft Agrarwende (AGA) Nordhessen e.V., seit Frühjahr 2018, Dachorganisation von regionalen Bürgerinitiativen gegen Massentierhaltung und anderen regionalen Organisationen; setzt sich ein für eine zukunftsfähige, nachhaltige und faire Landwirtschaft in der Region
    c/o UmweltHaus Kassel, Wilhelmsstraße 2, 34117 Kassel
    Andreas Grede (Vorstand)
    E-Mail: vorstand@aga-nordhessen.de
    https://aga-nordhessen.de/
      
  • BI für ein lebenswertes Neu-Eichenberg: liegt im nordhessischen Werra-Meißner-Kreis. Verhindert werden soll ein 80 Hektar großes Lo­gistikgebiet zwischen Eichenberg Bahnhof und Hebenshausen. Erfolg: Im Februar 2020 erklärt der Investor Dietz AG, dass er kein Interesse mehr an dem Sondergebiet Logistik in der Region hat.
    E-Mail: 
    kontakt@neb-bleibt-ok.de, Website:  www.beton-kann-man-nicht-essen.de

 

  • BIONALES-Bürger für regionale Landwirtschaft und Ernährung e.V.: 2017 gegründet, Sitz in Frankfurt. Stärkung der regionalen ökologischen Landwirtschaft und ihrer Verbindung zu den Bürgern. Gesunde Ernährung u.a. durch natürliche und gesunde Nahrungszubereitung fördern, krankmachende Fehlernährungen der Bürger, die das Gesundheitssystem belasten entgegenwirken. Regionale Vertriebswege erschließen.
    Internet: https://buerger-fuer-regionale-landwirtschaft.de/
    Kontakt: info@bionales.de, Margarethe Hinterlang, Anna-Mara Schön, Joerg Weber (Vorstand) 

 

  • Bürgerinitiative SchatzBoden: Der Bürgerinitiative SchatzBoden geht es darum, achtsam und wertschätzend mit unseren besonders wertvollen Böden, mit natürlichen Ressourcen und dem Charakter unserer Region umzugehen. Dennoch sinnvolle und notwendige Baumaßnahmen müssen dabei sorgfältig geplant und abgewogen werden. Jedes ‚Durchpeitschen‘ von Maßnahmen im einseitigen Konzerninteresse muss unterbleiben. 
    c/o Kim Sen-Gupta, Pressesprecher
    Ronneburgstr. 16, 63694 Limeshain-Himbach
    Telefon: +49 172 8375757
    E-Mail: kim@sen-gupta.de

 

Mecklenburg-Vorpommern


  • BI Rettet die Jarmener Mühle: In Jarmen steht die letzte Getreidemühle in Mecklenburg-Vorpommern, aus dem Jahr 1907. Der europaweit tätige Konzern GoodMills (Hamburg) will den Standort schließen. Die Produktion soll künftig in Berlin und Hamburg erfolgen, obwohl Regionalität und kurze Wege heute wichtiger denn je sind. Viele Bürger der 3.000 Einwohner wehren sich dagegen. Die BI sammelt Unterschriften zur Rettung der Mühle und fordert die Landesregierung auf, sich für den Erhalt des Standorts einzusetzen. Mitbegründer der BI: Judith Logall (Biologin),  Franka Fröhlian (Informatikerin), Mario Loth (Gastwirt),
    Website: www.facebook.com/BI.Jarmener.Muehle
    eMail: bi.jarmener.muehle@gmail.com

 

  • Landwende e.V. Die BI setzt sich für eine sauber Landwirtschaft ein, ohne Verwendung von Pestiziden. Der Sitz befindet sich in Lassan, eine der kleinsten Städte Deutschlands, die vor der Insel Usedom liegt und zum Landkreis Vorpommern-Greifswald gehört. Landwende kooperiert mit der Bio-Supermarktkette Basic. Kontakt: Tel: (038374) 75235, info@landwende.de, Johannes Heimrath (Vorstand). Internet: www.landwende.de 

 

Niedersachsen


 

Nordrhein-Westfalen


Volksinitiative ArtenschutzErfolg
Am 23. Juli 2020  startet die Initiative unter dem Motto „Insekten retten – Artenschwund stoppen“. 66.000 Unterschriften waren notwendig. Am 1.07.2021 konnten dem Landtag 115.035 Unterschriften übergeben werden. Die drei großen NRW-Naturschutzverbände (s.u.) haben die Volksinitiative initiiert. Artikel
Ansprechpartner:
BUND NRW: Holger Sticht, Vorsitzender, T 0152 / 34 28 95 94, E-Mail: holger.sticht@bund.net
LNU NRW: Mark vom Hofe, Vorsitzender, T 02204 / 810 878, E-Mail: vom_hofe@t-online.de
NABU NRW: Dr. Heide Naderer, Vorsitzende, T 0211 159 251 41, E-Mail: Heide.Naderer@NABU-NRW.de

 

 

  • Aktionsbündnis: Schützt Menschen und Tiere im Detmolder Westen e.V.:  Kreis Lippe, Stadt Detmold, Ortsteil Jerxen-Orbke. Gegründet 2016, seit 2018 e.V. Setzt sich ein zum Schutz des NSG Oetternbach, welches aufgrund von Gewerbegebietsplänen gefährdet ist. Vorsitzender: Helmut Krüger, E-Mail: info@oetternbach.de; Internet: www.oetternbach.de
  • Arbeitskreis Heckenschutz: Westliches Münsterland, Kreis Borken. Aktiv seit 2002, informiert über die ökologische Bedeutung von Hecken, berät, unterstützt und dokumentiert Landschaftsveränderungen. Ziele: Schutz von Hecken und Biotopverbundsystemen, „Pflegeempfehlungen“ für naturnahe Hecken, Neuanpflanzungen von Hecken, z.B. an Nebenwegen.
    Kontakt: Jürgen Kruse Tel. 02566 -9709087; E-Mail: info@heckenschutz.de
    www.hecke.wg.vu  und  www.heckenschutz.de  oder https://www.facebook.com/Heckenschutz.de/
  • Bäuerliches Klimanetzwerk

    Seit Juli 2021 gibt es ein Bäuerliches Klimanetzwerk NRW, ein lockerer Zusammenschluss mehrerer Verbände. Das Netzwerk will die schon jetzt dramatische Betroffenheit der Land und Forstwirtschaft durch die schnelle Erderwärmung sichtbar machen und wirksame Klimaschutzmaßnahmen durch die Politik einfordern.
    Ulf Allhoff-Cramer, Barntruper Straße 260, 32758 Detmold. E-Mail: bergwiesenhof.u@web.de   Tel.: 05231/301550  https://klimaappellbauernverbaende.wordpress.com

      

  • Baumschutzgruppe Düsseldorf: Am 25.4.2007, dem internationalen “Tag des Baumes”, formierte sich die “Baumschutzgruppe Düsseldorf”. Sie setzt sich ein für den Erhalt von Stadtbäumen. Ansprechpartner: Andrea Vogelgesang, Telefon: 0179 350 4834; E-Mail: an.vogelgesang@gmx.de; http://baumschutzgruppe-duesseldorf.de/
      
  • Bezirkskonferenz Naturschutz (seit 1996): Ostwestfalen-Lippe (OWL). Zusammenschluss von Naturschutzinitiativen zum Bündeln der Kräfte und Fachkompetenzen im Bereich des Natur- und Umweltschutzes in OWL, sowie die Förderung der Zusammenarbeit von ehrenamtlich und hauptamtlich tätigen Personen im Naturschutz; Sprecher: Karsten Otte; www.bezirkskonferenz-naturschutz.de
      
  • BI pro Ilsetal e.V.: Kreis Lippe, Stadt Lemgo. Die BI will das Ilsetal vor dem Bau einer brachialen Umgehungsstraße retten, die das mittlere Ilsetal und das Tal des zufließenden Radsieksbaches bis zur Unkenntlichkeit zerstört. http://www.pro-ilsetal.de/kontakt.htm
      
  • Bündnis „Alle Dörfer bleiben (ADB). Gegen die Zwangsumsiedlung und Zerstörung der Dörfer im Rheinischen Revier. Pressekontakt: Dorothee Häußermann, Telefon: 0179-437-9352, presse@alle-doerfer-bleiben.de, Aktuelle Infos: www.twitter.com/AlleDoerfer; Fotos zur freien Verwendung: www.flickr.com/photos/164655810@N04/ 
      
  • Gemeinschaft für Naturschutz im Altkreis Büren e.V. (GfN): Engagieren sich seit rund 30 Jahren für die Natur in der Region; http://www.gfnev.de/

 

  • BI Moitzfeld-Herkenrath: Liegt in der Nähe von Köln. Die Stadt Bergisch plant ein 20 ha großes Gewerbegebiet „Voislöhe“. Dagegen wehren sich die Bürger. http://www.moitzfeldherkenrath.de
      
  • BI B 239 nein Danke: Kreis Lippe, Stadt Lage/Lippe. Der Bundesverkehrswegeplan sieht einen Neubau der B239 vor. Die geplante Trasse führt durch Flusstäler, Hochwasserschutzgebiete, zerschneidet landwirtschaftliche Flächen. Sie versiegelt 52 ha Land und beansprucht weitere 94 ha von Vorrangflächen des Landschaftsschutzes. Seit 2012 wehren sich Bürger dagegen; http://www.b239n-neindanke.de/
      
  • BI Stopp B66n ohne uns: Kreis Lippe, Stadt Lage, Ortsteil Heiden. Engagieren sich geben den Ausbau der Bundesstraße 66 zwischen den Städten Lemgo und Lage. Ansprechpartner: Gerd Bicker, Ulrich Hoffmann; http://stopp-b66n.de/
      
  •  Pro Teuto e.V. gegründet 2014. Sitz in Lengerich, Tecklenburger Land (Kreis Steinfurt). Die BI kämpft für den Erhalt des Teutos, der durch Kalkabbau bedroht ist. Das FFH Schutzgebiet „Nördliche Teile des Teutoburger Waldes mit Intruper Berg“ (783 ha) liegt zw. Lengerich und Lienen. In dem nach europäischem Recht streng geschützten Gebiet sind durch Kalkabbau bisher drei riesige Löcher entstanden. Mit einem Eilantrag im Nov. 2020 forderte die BI das Umweltministerium NRW auf, eine verbliebene 5 ha große Buchenwaldfläche der 1999 genehmigten Abbaufläche im Steinbruch Hoeste einstweilig vor einer Rodung zu schützen. Die Firma Dyckerhoff  hatte im Dezember 2019, einen Antrag gestellt, die bis 2027 befristete Abbaugenehmigung für den westlichen Teil des Bruches Hoeste zu entfristen. Sie will hier über das Jahr 2027 hinaus Kalk abbauen. Kurz vor Weihnachten 2020 wurde die benannte Buchenwaldfläche im Erweiterungsbereich des Steinbruchs Lienen-Höste vollständig gerodet. Dies ist das zweite Mal, dass innerhalb eines guten Jahres während eines laufenden Genehmigungsverfahrens intakte Waldbestände von Kalk verarbeitenden Firmen gerodet wurden. Damit verringert sich Waldbestand insgesamt. Kontakt: Bürgerinitiative Pro Teuto e.V., Postfach 1422, 49514 Lengerich. Sigrid Elling-Augé (Mitglied Pro-Teuto-Vorstand), E-Mail:  info@pro-teuto.de Internet: Bürgerinitiative Pro Teuto e. V. (pro-teuto.de) 

 

  • Bündnis pro Mensch & Natur: Kein Neubau der B-239 in Lippe: Zusammenschluss von Vereinen, Bürgerinitiativen, Gewerbetreibenden und Einzelpersonen, um sich gemeinsam in Lippe für Menschen und Natur zu engagieren. Das aktuell wichtigstes Anliegen ist es, den Neubau der Bundesstraße 239 (kurz B239n) quer durch Lippe zu verhindern. https://www.b239n.net/
      
  • Lieme/Hengstheide: Kreis Lippe, Stadt Lemgo. Die Bürger wehren sich gegen die Rodung eines Wäldchens und Flächenversiegelung für die Erweiterung es Industriegebietes Lieme-West. Erfolg: Die Politik lenkt ein, das Wäldchen bleibt (Stand Nov. 2019).
    http://www.Naturschutz-Lieme-West.de
    Facebook: facebook.de/Hengstheide
      
  • LIPPE ökoLOGISCH: Kreis Lippe, Stadt Detmold. Netzwerk  von derzeit 16 Organisationen und Naturschutzverbänden. Setzt sich ein für den Erhalt der Lippischen Kulturlandschaften mit Wäldern, Feldern, Mooren, Feuchtgebieten, NSG und gegen den übermäßigen Flächenverbrauch. Besteht seit August 2018. www.lippe-oekologisch.de
      
  • BI GiftmülldepoNie: Kreis Lippe, Bad Salzuflen. 1993 gegründet, kämpft seit über 10 Jahren gegen die Etablierung eines Gewerbe- und Industriegebietes an der Leopoldshöher Straße in Bad Salzuflen-Lockhausen, das dem Naturschutzgebiet Bexterwald mit Vogellehrpfad gefährdet und die Schutzrechte der Anwohner übergehen würde. http://www.bi-bs.de, Erfolg: Klage gewonnen
      
  • Unsere Senne: Kreis Lippe. Die Senne soll zum 17. National­park in Deutsch­land werden. Das wünschen sich nach einer landesweite Meinungsumfrage 85% der Bürger. Am 12.07.2018 übergaben die Nationalpark-Befürworter über 15.000 Unterschriften an NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP). Die Landesregierung NRW wollte den Nationalplan aus dem Landesentwicklungsplan streichen, um die wirtschaftliche Entwicklung der Region nicht zu gefährden und weil die Akzeptanz für einen Nationalpark in der Bevölkerung fehle. Wenige Tage nach der Unterschriftenübergabe wurde bekannt, dass das Gelände über das Jahr 2020 hinaus als Truppenübungsplatz gebraucht wird. Die britischen Streitkräfte bleiben mit einem Restkontingent von etwa 200 Mann in der Senne stationiert. Wie es weitergeht ist offen. www.unsere-senne.de
      
  • Zwei Bürgerinitiativen im Kreis Recklinghausen: Wenden sich gegen ein Bauvorhaben mit 200 exklusiven Wohneinheiten im Hülser Wald, rund um das Jahnstadion. Der Hülser Wald ist das einzige Naherholungsgebiet für die Anwohner. Für die Bebauung des Jahnstadions müssten über 300 alte Eichen und Buchen mit einem Stammumfang von 80 cm gefällt werden. Hunderte nachwachsende Bäume des Mischwald sind nicht mitgerechnet. Dieser Wald muss zum Klimaschutz und zur Erholung der Bevölkerung erhalten bleiben.
    BI Marl Hüls: https://bihuels.wordpress.com
      
  • Baumschutzgruppe Vest: Setzt sich für den Baumschutz im Kreis Recklinghausen ein; https://baumschutzgruppevest.wordpress.com/

 

  • Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V. (LNU NRW) Der parteipolitisch unabhängige Dachverband LNU ist ein Zusammenschluss von mehr als 100 Vereinigungen des ehrenamtlichen Naturschutzes mit ca. 300.000 Mitgliedern. Landesweit richtet die LNU Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung aus, u.a. ist sie an dem Programm der Natur- und Umweltschutzakademie des Landes Nordrhein-Westfalen (NUA)  beteiligt. LNU fördert den Natur- und Umweltschutz, stärkt dessen politisches Gewicht durch Zusammenschluss der Organisationen, versteht sich als Anwalt der Interessen von Natur und Umwelt. Kontakt: Landesgeschäftsstelle, Heinrich-Lübke-Str. 16, 59759 Arnsberg-Hüsten, Telefon: 02932 / 42 01, Telefax 02932 / 5 44 91, E-Mail: LNU.NRW@t-online.de, Internet: www.LNU-NRW.de

 

  • Initiative WiduLand e.V.: Weichenstellung für den Erhalt von Landschaft und Natur durch eine trassennahe ICE-Strecke. Eine zweigleisige Hochgeschwindigkeitsstrecke (bis Tempo 300) soll zw. Bielefeld und Hannover entstehen. Die BI möchte einen trassennahen Ausbau und nicht einen völligen Neubau der Trasse. 32602 Vlotho, 1. Vorsitzender: Dirk Schitthelm; E-Mail: kontakt@widuland.de; Facebook: https://www.facebook.com/widuland; Internet: www.widuland.de

 

  • Klimabündnis Bielefeld: besteht seit Juli 2020, Zusammenschluss von rund 30 Initiativen zum Schutz des Klimas. Vom Klimabündnis getragen ist „Bielefeld handelt!“ eine bundesweit agierende Initiative (s.o.), mit mehr als 130 Bielefelder Unternehmen, Praxen, Verbände, Institutionen, Initiativen, Kulturschaffende, Privatpersonen, die gemeinsam für den Klimaschutz eintreten und hinter der Bewegung FFF stehen. Ansprechpartner: Michael Motyka, Transition Town Bielefeld e.V., Kontakt: info@klimabuendnis-bielefeld.de, Internet: https://klimabuendnis-bielefeld.de

 

  • BürgerInitiative Ewald-Fortsetzung (BIEF) im Kreis Recklinghausen, Regierungsbezirk Münster, setzt sich ein für den Erhalt einer ca. 26 ha (ca. 36 Fußballfelder) großen Naturfläche im Stadtgebiet der Stadt Oer-Erkenschwicks. Ein Investor will hier ein XXL-Gewächshaus zum Anbau von Tomaten und Paprika errichten. Die grüne Oase soll für die Artenvielfalt und als Erholungsraum für die Bürger erhalten bleiben.
    Ansprechpartner: Björn Kurzke; E-Mail: bief-in-oe@web.de;  www.bief-in-oe.de
    facebook: www.facebook.de/bief.in.oe; Instagram: www.instagram.de/bief_in_oe

 

Rheinland-Pfalz


  • Gesellschaft Mensch und Natur (GMN) Rheinland-Pfalz e.V.: Will Kulturlandschaften sowie den Erhalt der Biodiversität erhalten und weiterentwickeln; In den Spitzäckern 15; 55278 Hahnheim; Tel.: 06737 – 712118;  Geschäftsführender Vorstand: Ralf Thiele (Dipl. Biologe), Jochen Fiala (Dipl. Geograph), E-Mail: mainz@gmn-ev.de; https://gmn-ev.de/
      
  • Bachpaten Selz: Haben die Patenschaft für einen Bach, in diesem Fall der Selz, die in den Rhein mündet, übernommen. Ehrenamtliche Mitarbeit bei der Pflege und Entwicklung der Gewässer, Bau von mittlerweile 40 Vogelnistkästen und deren Pflege. Ansprechpartner: Andreas Reuter, Thomas Henschel, In den Spitzenäckern 12, 55278 Hahnheim, Telefon: 06737/8196, E-Mail: bachpaten.hahnheim@bachpatenschaft-selz.dehttp://www.bachpatenschaft-selz.de/
      
  • Naturschutzgebiet Hahnheimer Bruch: Das 50,34 ha große NSG liegt in den Landkreisen Alzey-Worms und Mainz-Bingen in Rheinland-Pfalz. Zur Pflege hat sich eine private Initiative der Bachpatenschaft Selz bei Hahnheim/Sörgenloch gegründet (siehe oben); E-Mail: info@hahnheimer-bruch.de; www.hahnheimer-bruch.de
      
  • Arbeitskreis Umwelt Mombach e.V.: 1993 gegründet. Will die Natur und Umwelt direkt in ihrer unmittelbaren Umgebung schützen. Ansprechpartner: Jürgen Weidmann
    Telefon: 06131/685868; E-Mail: info@akumwelt.de; www.akumwelt.de
      
  • Rheinisch-Naturforschende-Gesellschaft e.V.: 1834 auf Anregung des Notars und Ornithologen Dr. Carl Bruch gegründet. Informiert die Bevölkerung von Mainz und Umgebung über die Vorgeschichte Rheinhessens, der Tier- und Pflanzenwelt und neue Forschungsergebnisse. Der Verein unterstützt das Naturhistorische Museum finanziell und durch ideelle Hilfe. https://www.rng-mainz.de
      
  • Verein lebenswertes Nackenheim e.V.: 1988 gegründet, Naturpflegemaßnahmen in der Region; Sprecher Jens Tauchert; E-Mail: info@lebenswertes-nackenheim.de, ; Facebook: https://www.facebook.com/Verein-Lebenswertes-Nackenheim-eV-150121975081359/
      
  • Schutzgemeinschaft Laurenziberg: Erhalt der Kulturlandschaften in der Region; Adresse: Kegelstraße 1; 55435 Gau-Algesheim; Telefon 06725 – 95744; E-Mail: info@Schutzgemeinschaft-Laurenziberg.de; www.schutzgemeinschaft-laurenziberg.de

 

  • BI Schriesheimer Hof (B.I.S.): Erfolg Will den Schriesheimer Hof, eine 6,4 ha große Wiesen- und Ackerflächen vor einer Bebauung schützen. Am 26.09.2021 setzte ein Bürgerentscheid  den Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan mit dem Ziel das Gebiet zu einem allgemeinen Gewerbegebiet umzuwidmen außer Kraft. Ansprechpartner: Edit Spielmann, Jochen Schwarz, Joachim Finkbeiner-Rinn. Mail: info@bi-schriesheimerhof.de; Internet: www.bi-schriesheimerhof.de

 

  • BI „Lebenswertes Bobenheim-Roxheim“: Erfolg Am 26.09.2021 stimmten die Bürger*innen bei einem von der BI initiierten Bürgerentscheids gegen ein geplantes Neubaugebiet und für den Erhalt von landwirtschaftlichen FlächenAnsprechpartner: Thomas Schörgendorfer-Lorenz (BI-Sprecher), Mail: info@lebenswertesboro.de;  Internet: https://www.lebenswertesboro.de/
  • Waldwende Jetzt
    Die Bürgerinitiative kämpft für eine gemeinsame Entwicklung der Wälder einschließlich der Rheinauenwälder, den Wäldern auf der Niederterrasse des Rheingrabens und der Vorbergzone der angrenzenden Mittelgebirge.
    Kontakt: Volker Ziesling, Im Erlich 88, 67346 Speyer, Rheinland-Pfalz, info@waldwende-jetzt.de     www.waldwende-jetzt.de/about

 

Saarland


 

  • Naturfreu(n)de Teuto: Sitz in Detmold. Fördern Naturschutz und Landschaftspflege im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes sowie der Naturschutzgesetze der Länder. Möchten dem Klimawandel mit sinnvoll erzeugter erneuerbarer Energie entgegentreten und den Wald als CO²-Speicher schützen, u.a. Waldboden von Fundamenten und Zuwegungen freihalten, damit die Gefahr von Überschwemmungen vermieden sowie die Trinkwassergewinnung gewährleistet bleibt. Im Teutoburgerwald, auf der Gauseköte sollen 13 Windkraftanlagen mit 246 m Höhe gebaut werden. Das steht dem Wald- und Artenschutz entgegen, da diese Region besonders sensibel ist (u.a. Standort einer Adlerwarte). Die Initiative schlägt andere Wege vor. Ansprechpartner: Sebastian Benz, E-Mail: info@naturfreunde-teuto.de, Internet: www.naturfreunde-teuto.de

 

Sachsen


Anerkannte Naturschutzvereinigungen in Sachsen; Zusammenschluss von acht Vereinigungen; Mitglieder sind u.a. BUND, NABU, Grüne Liga Sachsen e.V. und Naturschutzverband Sachsen (NaSa) e.V., Prinzip: Flächenkauf – Natürliche Sukzession. Vorsitzender: Tobias Mehnert. Adresse: Gahlenzer Straße 2, D-09569 Oederan, E-Mail: post@naturschutzverband-sachsen.de; Übersicht der Vereinigungen als PDF  (Stand Juli 2019)

 

Sachsen-Anhalt


Die Fraktion der Grünen hat eine Liste mit Bürgerinitiativen erstellt. Neun BI sind genannt. Einige setzen sich gegen Massentierhaltung ein. https://gruene-fraktion-lsa.de/fileadmin/images/dokumente/buergerinitiativen_homepage.pdf

 

Schleswig Holstein


Volksbegehren zum Schutz des Wassersläuft.

Vom 27.10.2019 bis 2.03.2020 sind 80.000 Unterschriften notwendig. Am 26. Juni sollte der Abstimmungsausschuss zusammentreten. Er wird verkünden, ob die erforderlichen 80.000 Unterschriften zur Aufdeckung von Gefahren erreicht wurden.
2018 hatte die Volksinitiative bereits 42.000 Unterschriften gesammelt, die die Regierung weitgehend ignorierte. Es geht um 98 bekannt gewordene Schadensfälle durch Erdölförderung, bei denen Boden, Wasser und Umwelt geschädigt wurden, um den beabsichtigten Einsatz der Fracking-Methode und mehr Transparenz zu den Vorhaben der Landesregierung. https://vi-wasser.de/ Initiatoren und Unterstützer: https://vi-wasser.de/?page=beteiligte#initiatoren.

  • Bürgerinitiative Bahnhofsviertel Flensburg: Setzt sich ein für eine nachhaltige Gestaltung des Bahnhofsumfeldes, welche die Ziele des Flensburger Klimapakts berücksichtigt. Der Bahnhofswald, mit einer Quelle, soll erhalten bleiben. Die Quelle, von Ratsmitgliedern als Pfütze und Experten der Stadt als Oberflächenwasser dargestellt, wurde am 5.08.2020 unter Biotopschutz gestellt, vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume (LLUR, oberen Naturschutzbehörde). Der 140 Jahre alte Waldbestand ist wichtig für das Innenstadtklima und Habitat von gefährdeten Tieren, Vögeln und Fledermäusen. Geplant ist den Wald für ein Hotel und ein Parkhaus teilweise abzuholzen. Am 9.07.2020 trafen sich rund 20 Vertrete*nnen Flensburger Bürgerinitiativen und zivilgesellschaftliche Akteur*nnen und gründeten das Netzwerk Flensburg in Bewegung (FLIB).
    Kontakt:
    Christiane Schmitz-Strempel, Tel: 0461-1687626 bahnhofsviertelflensburg@gmail.com
    https://bahnhofsviertelflensburg.wordpress.com/
    https://www.facebook.com/BahnhofsviertelFlensburg/
      
  • BINS – BI für Naturschutz im Speicherkoog (seit 11. Juni 2019)
    Dithmarscher Speicherkoog z.B. eines der letzten Brutgebiete für Kampfläufer in Deutschland; Gemeinden Meldorf, Elpersbüttel und Nordermeldorf planen dort eine Ferienhaussiedlung, einen Wohnmobilstellplatz und weitere Übernachtungsmöglichkeiten; die BI wehrt sich dagegen. Schutzgebiete dienen nicht der kommerziellen Nutzung! Naturschutz geht vor!
    c/o Johannes Martiny; To Wurth 1; 25761 Büsumer Deichhausen; https://www.bi-speicherkoog.de/