Naturschutzflächen

Wiese am Waldrand, Gars am Inn - Foto: A. Heuwinkel-Otter
Wiese am Waldrand, Gars am Inn – Foto: A. Heuwinkel-Otter

 

Natur – Lebensräume für Menschen und Tiere

Nicht alle Schutzgebiete werden gleich behandelt. Sie haben unterschiedliche Rollen und Aufgaben für die Erhaltung des natürlichen Lebensraumes und für das Wohlergehen des Menschen. Bedeutend dabei ist die Weltnaturschutzunion (IUCN). Sie setzt internationale Standards und Kriterien, damit die Schutzgebiete weltweit die gleiche Schutzintensität genießen können.

Natura2000

Natura2000 bezeichnet ein EU-weites Netz, das gefährdete Tiere, Pflanzen und Lebensräume nachhaltig schützen will. Dazu gibt es zwei Rechtsinstrumente: die Vogelschutzrichtlinie (Richtlinie 2009/147/EG) und Habitatrichtlinie (Richtlinie 92/43/EWG). Mehr als 27.000 Schutzgebiete (ein Fünftel der Fläche der EU) werden so geschützt. Nach Angaben des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) gewährleistet das Natura2000-Netz wirksamen Schutz für etwa 15 Prozent der deutschen Landfläche.

Kartenübersicht der Schutzgebiete in Deutschland

Bundesamt für Naturschutz https://www.bfn.de/themen/biologische-vielfalt/nationale-strategie/projekt-des-monats/archiv/kartendienst-schutzgebiete-in-deutschland.html

Eingriffsregelung

Eine kurzer Hinweis auf das bedeutendste Instrument im deutschen Recht zur Durchsetzung von Naturschutzbelangen in der „normalen Landschaft“ darf nicht fehlen. Die Eingriffsregung greift auch außerhalb von naturschutzrechtlich gesicherten Gebieten.
Mehr: https://www.bfn.de/themen/planung/eingriffe/eingriffsregelung.html
und https://de.wikipedia.org/wiki/Eingriffsregelung_in_Deutschland

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