Willkommen bei NBN

NBN – bringt Menschen zusammen

Ein bundesweites Netzwerk für Baum- und Naturschutz (NBN), weil unsere Natur ausgebeutet, unwiederbringlich geschädigt und damit das menschliche Dasein gefährdet wird. Über NBN.

Die NBN-Internetplattform dient als Information- und Ideen-Pool für Initiativen, Organisationen, Vereine und Einzelpersonen, die sich im Baum-, Wald- und Naturschutz engagieren. Die Initiativen sind nach Bundesländern geordnete. Damit wird eine überregionale Vernetzung und Zusammenarbeit möglich. Kontakt: info@n-bn.eu

 

Deutsche Umwelthilfe e.V.

16.04.2024 Unterstützt bitte die Aktion der DUH: Finger weg vom Klimaschutzgesetz. Das Kernteam NBN ist dabei und hoffentlich viele der Mitglieder-Initiativen. Mehr


Macht die Erde kaputt

Erderwärmung

7.11.2025 Das Jahr 2025 könnte eines der drei heißesten bisher registrierten Jahre werden. Die vergangenen drei Jahre waren von außergewöhnlichen Temperaturen geprägt. Der Durchschnitt für 2023 bis 2025 werde wahrscheinlich 1,5 Grad überschreiten, teilte der Klimawandeldienst Copernicus mit.

8.02.2024 Klimawandeldienst Copernicus der Europäischen Union: Die Erderwärmung liegt erstmals über zwölf Monate (Februar 2023 bis Januar 2024) durchschnittlich über 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter.

19.12.2024  2024 wird zum wärmsten Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und wohl das erste Jahr, in dem die Durchschnittstemperatur mehr als 1,5 Grad Celsius beträgt. Der EU-Klimawandeldienst Copernicus geht davon aus, dass die durchschnittliche Temperatur im Gesamtjahr 1,6 Grad Celsius über dem vorindustriellen Mittel (den Jahren 1850 bis 1900) liegen wird. Das Pariser 1,5-Grad-Ziel zur Eindämmung des Klimawandesl ist damit verfehlt. Im globalen UN-Klimaschutzindex rutscht Deutschland um zwei Plätze auf Rang 16 ab. Zu den Bestplatzierten gehören: Dänemark, Niederlande und Großbritannien.

 

Erdüberlastungstag „German Earth Overshoot Day“

Der Erdüberlastungstag ist der Zeitpunkt im Jahr, an dem verschiedene Länder u.a. Deutschland die Menge an natürlichen Ressourcen verbraucht hat, die die Erde innerhalb eines Jahres wieder erneuern kann. Auf Pump der Natur leben hat Folgen: Die Erde erwärmt sich.

  • Am 10.05.2026 hat Deutschland rechnerisch alle natürlichen Ressourcen verbraucht, die der Erde innerhalb des gesamten Jahres zur Verfügung stehen und lebt auf Pump.
  • Seit dem 3. Mai 2025 lebt Deutschland auf Pump.
  • Seit dem 2. Mai 2024 lebt Deutschland auf Pump, zwei Tage früher als im Jahr 2023.
  • Seit dem 4. Mai 2023 lebte Deutschland auf Pump! Mehr

 


Kurzübersicht: Klagen/Urteile

2026

21.01.2026 Klimaklagen: Pakistanische Bauer, Indonesische Fischer, Taifun-Überlebende verklagen Konzerne. Mehr

20.01.2026 Klage der Deutschen Umwelthilfe gegen die Aufhebung von Tempo 30 auf der Landshuter Allee in München. Mehr

 

2025

5.06.2025 BUND Lippe klagt gegen Windkrafträder im Teutoburger Wald. Lippische Wochenzeitung: Klage gegen Windkrafträder im Teutoburger Wald

28.05.2025 Luciano Lliuyas Saúl, Kleinbauer aus Peru, forderte, dass das Unternehmen RWE an Schutzmaßnahmen an einem bedrohlich angewachsenen Gletschersee oberhalb der Stadt Huaraz beteiligt.  RWE trägt mit seinen Emissionen zu dem Risiko einer Flutwelle bei. Deshalb soll RWE sich anteilig an Schutzmaßnahmen beteiligen. Die Anwältin Roda Verheyen, Hamburg hat den Kläger vertreten. Das Verfahren lief seit fast zehn Jahren. Das Verwaltungsgericht Hamm hat entschieden, dass große Emittenten nach dem deutschen Zivilrecht zur Verantwortung gezogen werden können. Das heißt, Betroffene können nun gerichtlich einfordern, dass sich die großen Verursacher der Klimakrise an den Kosten von Klimafolgen beteiligen – auch über Landesgrenzen hinweg. Die Klage gegen RWE wurde jedoch abgewiesen (Az. 5U 15/17). Mehr

16.04.2025 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband NRW hat fristgerecht eine Klage gegen den Regionalplan OWL eingereicht, am Oberverwaltungsgericht für das Land NRW in Münster. Unterstützt wird die Klage vom Landesverband NRW des Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Landesgemeinschaft Natur und Umwelt NRW (LNU), dem Lippischen Heimatbund (Fachstelle Umweltschutz und Landschaftspflege) und dem „Aktionsbündnis: Schützt Menschen und Tiere im Detmolder Westen e.V.“. Die Naturschutzverbände legten parallel eine umfangreiche Rüge von Mängeln vor. Sie fordern die Planung rechtskonform auszugestalten.

Pressemitteilung des BUND  https://www.bund-nrw.de/presse/detail/news/bund-legt-klage-gegen-den-regionalplan-owl-ein/ 

Lippischen Landeszeitung, 16.04.2025, 12:26 Uhr: https://www.lz.de/owl/24082449_BUND-reicht-Klage-gegen-Regionalplan-OWL-ein.html

12.03.2025 Teilerfolg Die Deutsche Umwelthilfe (DHU) will klagen, um Glyphosat, alle Glyphosat-Produkte in Deutschland zu verbieten. Vorerst darf aufgrund eines Widerspruchs der DHU das neue Glyphosat-Pestizid Roundup Future produziert von Bayer-Tochter Monsanto Agrar Deutschland GmbH nicht verkauft oder angewendet werden. Der Widerspruch wurde am 4.3.2025 eingereicht und richtet sich gegen die Zulassung des Produkts. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) gab am 11. März 2025 bekannt, dass bis auf weiteres eine aufschiebende Wirkung eintritt, d.h., dass die Zulassung derzeit nicht wirksam ist.

 

2024

14.12.2024 Erfolg EuGH Urteil gegen Deutschland: Ungenügender Schutz von Mähwiesen. 18.000 Hektar artenreiche Mähwiesen sind verschwunden. Deutschland muss aufgrund des Urteil nachweisen wie Wiesen zukünftig besser geschützt werden. Mehr

23.07.2024 Erfolg DUH-Klage gegen Luftreinhalteprogramm der Bundesregierung Mehr

16.05.2024 Erfolg Klagen gegen entkerntes Klimaschutzgesetz Mehr

2.05.2024 Erfolg Bayerische Verwaltungsgerichtshof erklärt am 30.04.2024 Fischotter Abschussgenehmigung aus dem Jahr 2023 für unwirksam. Geklagt hatten die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und der Bund Naturschutz (BN). Mehr

23.04.2024 Teilerfolg Geplante Gasbohrungen vor Borkum mit einem Eilverfahren durch das Verwaltungsgericht in Den Haag am 18.04.2024 gestoppt. Mehr

16.04.2024 Erfolg Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR), stellte aufgrund einer Verbandsklage am 9.04.2024 fest: Menschen haben einen Rechtsanspruch auf Klimaschutzmaßnahmen ihres Staates. Geklagt hatten die Schweizer KlimaSeniorinnen gegen die Schweizer Regierung. Mehr

22.03.2024 Erfolg Der BUND, Landesverband NRW hat gegen das Land NRW geklagt und im August 2020 ein Normenkontrollverfahren angestrengt. Das OVG Münster urteile am 21.03.2024: Landesentwicklungsplan NRW in vielen Teilen unwirksam. Mehr

18.01.2024 Erfolg Greenpeace in Norwegen und die norwegische Umweltvereinigung für Jugendliche, Natur og Ungdom (Natur und Jugend) haben den norwegischen Staat verklagt, wegen einer illegalen Genehmigung für drei Öl-Felder in der Nordsee. Die Klage vor dem Bezirksgericht Oslo wurde gewonnen. Die Auswirkungen der künftigen Erdölnutzung auf das Weltklima sind vor der Genehmigung nicht ausreichend bewertet worden. Norwegen gehört zu den weltweit führenden Öl- und Gas-Exporteure (SZ, Rechtswidrige Öl-Politik 20./21. 01.2024, Seite 8). 31.01.2024 Berufungsverfahren angekündigt: Der norwegische Staat geht gegen das Gerichtsurteil in Berufung. Die Regierung sei anders als das Gericht nicht der Meinung, dass in den drei Fällen ein Verfahrensfehler begangen worden sei.

 

Kurzübersicht und ausführliche Ausführungen zu Klagen/Urteilen (2021, 2022, 2023) hier

 


Neuigkeiten der Initiativen

Bürgerbegehren (BBG), Volksinitiativen etc. orange; Erfolge sind in grün gekennzeichnet

 

BUND Naturschutz, Ortsgruppe Würmtal-Nord

25.04.2026 Gräfelfinger Hutewald wird eingeweiht. Der ehemalige Gräfelfinger Hutewald, auf dem Gelände des Evangelischen Handwerkerverein e.V., wurde wiederhergestellt. Der BUND Naturschutz, Ortsgruppe Würmtal-Nord, hat dieses Projekt umgesetzt. Mehr

 

Waldschutzgruppe Münsterland

Vortrag von Klaus Borger: „Waldwende jetzt! – Mehr Wildnis und ökologische Waldbewirtschaftung“

Freitag 10.10.25, 19.00 Uhr im Alten Hof Schoppmann in Nottuln-Darup (Am Hagenbach 11, 48301 Nottuln-Darup).

Samstag, 11.10.25, 11.00 Uhr, Waldexkursion in den Baumbergen (Treffpunkt: Wanderparkplatz Baumberge; L874, 48301 Nottuln). 

Die Übernutzung der Wälder im Münsterland, Kahlschläge, zu große Auflichtungen, Einschlag nahezu aller größeren Bäume, Bodenverdichtungen, Klimaschäden- und der Verlust der Biodiversität (Artensterben, Fehlen von Biotopverbundlinien…) müssen besorgt machen. Klaus Borger, als bekannter Forstexperte aus dem Saarland zeigt Wege auf, wie das Sterben der Wald-Ökosysteme verhindert und in der Klimakrise die notwendige „Waldwende“ ökologisch verträglich unterstützt werden kann.

BundesBürgerInitiative Waldschutz (BBIWS)

Offener Brief zum Tag der Buchenwälder. Mehr

BundesbürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS) Zum Tag der Buchenwälder am 25.06.2025: Newsletter mit 27 Seiten Umfang, inklusiv eines Offenen Briefs, der an verschiedene verantwortliche Ministerien und Politiker verschickt wurde. Newsletter BBIWS 2025-2

Widuland

Petition für den Bundestag. Mit der Petition wird gefordert, den Deutschlandtakt (Dritter Zielfahrplan) aus Klimaschutzgründen, ökonomischer und ökologischer Sicht neu zu berechnet und zu modifizieren. Unterzeichnen bis 9. Juli 2025 möglich: Mehr

Hambacher Forst

Hambi an der Kante – Neue Termine für den Sommer. Mehr

NABU NRW

15.12.2024 Kein zweiter Nationalpark in NRW: Der NABU NRW nimmt das Ergebnis des Bürgerentscheids im Kreis Kleve enttäuscht zur Kenntnis. Angedacht war ein Nationalpark auf den Flächen des Reichswalds in Klewe zu realisieren. Dazu wäre eine Bewerbung beim NRW-Umweltministerium notwendig gewesen. Die Abstimmung bezüglich der Bewerbung erfolgte ausschließlich per Briefwahl bis zum 12. Dezember 2024 und wurde negativ beschieden. Ein angedachter „Nationalpark Egge“ im Kreis Höxter und Paderborn wurde zuvor  im Sommer von den Kommunalpolitikern abgelehnt. Im Juni erfolgte dazu ein Bürgerentscheid im Kreis Höxter, ebenfalls mit einem abgelehnenden Ergebnis. Der Bürgerentscheid in Klewe war die letzte Chance, das Koalitionsversprechen von CDU und Grünen zur Ausweisung eines zweiten Nationalparks in Nordrhein-Westfalen einzuhalten. Damit bleibt der „Nationalpark Eifel“, gegründet am 1. Januar 2004 mit 10.770 Hektar, vorläufig der einzige Nationalparkt in NRW.

Dr. Heide Naderer, Vorsitzende des NABU NRW, kritisiert in der NABU-Pressemitteilung: „Das Ergebnis beleuchtet das zweifelhafte Engagement einiger politischer Akteure, vor allem der CDU im Kreis Kleve. Ihr Einsatz gegen den Nationalpark und die Unterstützung der Initiative „Unser Reichswald“ haben durch die gezielte Verbreitung von Fake News die öffentliche Meinung beeinflusst und die Diskussionskultur vergiftet….“ Mehr

Bundesbürgerinitiative Waldschutz (BBIWS)

Seit 2024 gibt die Bundesbürgerinitiative Waldschutz einen lesenswerten Newsletter heraus. Hier kann er abgerufen werden.

BUND Ortsgruppe Lemgo e.V.

18.04.2024 Die neue Rote Liste zeigt, dass es immer weniger Brutvogelarten in NRW gibt. 53 Prozent befinden sich in einer Gefährdungskategorie. Der BUND Lemgo drängt den Kreis Lippe zu wirksamen Maßnahmen. Mehr

Deutsche Umwelthilfe (DHU)

16.04.2024 Das Klimaschutzgesetz soll entkernt werden, deshalb hat die DHU eine Aktion gestartet: Finger weg vom Klimaschutzgesetz. Das Kernteam NBN ist dabei und hoffentlich viele der Mitglieder-Initiativen. Unterstützt bitte die DUH-Aktion: Link und schreibt Bundestagsabgeordnete an: Beispielbrief

„Pro Wald Hohensaaten“

15.03.2024 370 ha Wald vor Rodung bewahrt. Das Unternehmen Lindhorst zog Ende Februar 24 den Antrag für den Bebauungsplan zurück, da die notwendige Akzeptanz bei den Stadtverordneten verloren war und in der Öffentlichkeit fehlte. Die BI will sich nur für ein Wildnis-Projekt in der Region weiter engagieren. Mehr

Bundesbündnis Bodenschutz e.V.

14.03.2024 Pressemeldung (PM) zu der Landespressekonferenz am 5.03.2024 und Ministerpräsident Winfried  Kretschmanns Erklärungen zum Thema Flächenverbrauch. Kretschmann sieht keine Chance für eine zeitnahe Reduzierung des Flächenverbrauchs in Baden-Württemberg , er habe die Instrumente nicht dafür. Grüne und CDU verpflichteten sich dazu im Koalitionsvertrag eigentlich zum Flächensparen, für eine Übergangszeit maximaler Verbrauch 2,5 Hektar pro Tag, bis 2035 „Netto-Null“. Das Bundesbündnis kritisiert seine Haltung scharf. Zur PM

Pro Wald Hohensaaten e.V.

11.03.2024 Brandenburg, Hohensaaten (Gielsdorf) ein Solarprojekt und Gewerbegebiet mit, mehr als 350 Hektar mitten im Wald scheint vom Tisch zu sein. Mehr

 

Stieglitz – Foto: Frank Möller  

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